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Die letzten Tage der Menschheit
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Die letzten Tage der Menschheit 26.10.2018 Oper-Operette 
 Preiskategorien:
 Preis:21,50 €
*Preise inkl. Vorverkaufs- und Systemgeb�hren
Burghausen
 Veranstaltungsstätte  
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Beschreibung:
Erwin Steinhauer ? Die letzten Tage der Menschheit

Karl Kraus
Erwin Steinhauer Stimme
Pamelia Stikney Theremin
Ge?rg Graf Blasinstrumente
Joe Pinkl Keyboard, Tuba, Posaune
Peter Rosmanith Perkussion, Hang

Als H?rbuch erschienen in Mandelbaums Bibliothek der T?ne

Karl Kraus? heute ber?hmtestes Werk ?Die letzten Tage der Menschheit? entstand als unmittelbare Reaktion auf den Ersten Weltkrieg. Es bespiegelt in zahllosen Facetten menschliche Niedertracht, Grausamkeit und Dummheit ? bedr?ckend zeitlos und f?r alle Epochen und L?nder aktuell. Obwohl vor 100 Jahren entstanden begegnen wir nicht nur historischen Pers?nlichkeiten ? Wien bleibt Wien ? eine gef?hrliche Drohung wie Karl Kraus meinte.
Erwin Steinhauer gelingt es in dieser Produktion, den messerscharfen Formulierungen des Autors pr?zise nachzusp?ren. Joachim Ried schreibt in DIE ZEIT vom 07.08.2014: ?Das ein puristischer Zugang zu den Letzten Tagen der Menschheit in keinem k?rglichen Theaterabend m?nden muss, bewies (?) der herausragende Menschendarsteller Erwin Steinhauer im Theater in der Josefstadt: Er trat mit der zynischen Lesung einer Auswahl aus dem Drama auf, die er zuvor bereits im Studio aufgenommen hatte. (?) thronte er gebieterisch im schwarzen Gehrock hinter einem Stehpult und schickte seine Stimme auf Reise zu den Larven und Lemuren, zu dem gesamten Personal des Weltuntergangs. Mit seine physischen Pr?senz dominiert er die B?hne, sparsam Gestik, doch da war mehr los als in den Massenszenen der anderen Produktionen. Steinhauer traf erstaunlich pr?zise jeden Ton, seine Stimme klang bedrohlich, wo es die Strenge des Textes verlangt, war grob, vertrottelt, ignorant, br?skiert, blutleer, aufgeregt gackernd oder senil. Konzentriert man?vriert er durch das Gewirr der Stimmen und Formen. Ein rares B?hnenereignis. ?Tonf?lle rasen und rasseln durch die Zeit und schwellen zum Choral der unheiligen Handlung?, hei?t es in der Vorrede. Ein Einzelner kann all diese Ger?usche aus dem Marstheater auf der Zunge haben.
Die Musik ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Produktion. sie ist das akustische und emotionale Fundament. Mit einem ungew?hnlich besetztem Orchester (Theremin) werden Collage-artig montierte Versatzst?cke aus Milit?r- oder Salonmusik, Operette und Heurigenlied, sowie abstrakte filmisch gedachte Klangfl?chen erzeugt. Es erklingt eine grausam, komische verst?rende und wienerische Weltuntergangs-Operette.